Immer mehr Jugendliche nutzen KI-Bots, die bei den Hausaufgaben helfen, aber auch zuhören, trösten und Ratschläge geben. Doch was passiert, wenn künstliche Intelligenz zur vertrauten „Freundin“ oder zur „Therapeutin“ wird? Und kann KI menschliche Bezugspersonen überhaupt ersetzen?
In der Digitalen Schulstunde am Safer Internet Day sprach die EU-Initiative klicksafe darüber mit Jugendlichen und regte sie dazu an, sich kritisch mit KI-Bots auseinanderzusetzen. Der interaktive Livestream richtet sich bundesweit an Schulklassen ab der 7. Jahrgangsstufe.
Gestreamt wurde auch in die Media:BRÜCKE. Im jüngsten Ort medialer Teilhabe nahmen 27 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7e des Zweibrücker Helmholtz-Gymnasiums an der Aktion teil. Angeregt durch Interviews und kurze Videoclips tauschten sie sich in einer Gruppenübung über die Vor- und Nachteile von KI-Bots. Zunächst mit Tablets, dann ganz klassisch mit Stift und Papier visualisierten die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken. Als Denkanstoß und als Erinnerung an die Digitale Schulstunde in der Media:BRÜCKE nahmen die Teilnehmenden ihre zu Papier gebrachten Vor- und Nachteile mit, um ihnen in ihrem Klassenzimmer einen würdigen Platz zu geben.
klicksafe ist die Initiative der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Netz. Mit vielfältigen Angeboten unterstützt klicksafe beim souveränen und kritischen Umgang mit digitalen Medien. Getragen wird sie von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz.
